Extravagant mit japanischen Schnitttechniken in Form gebrachte Bäume sind ein außergewöhnlicher Blickfang. Wie man in seinen eigenen Garten japanisches Flair bringen kann, beschreibt das Buch „Niwaki“ (Verlag Eugen Ulmer). Anschauliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen zeigen, wie jeder Hobby-Gärtner mit etwas Geduld aus bestehenden älteren und jüngeren heimischen Gehölzen beeindruckende Kunstwerke machen kann.
Wolkenbäume, Big Bonsai oder Groß-Bonsai: Alle diese Begriffe stehen für Niwaki – ausdrucksstarke Gehölze im Garten. So wirken manche außergewöhnlichen Exemplare wie vom Blitz getroffen oder windzerzaust – die Ergebnisse von Niwaki sind stets beeindruckend.
Das Buch führt durch die japanische Kultur zu den Wurzeln von Niwaki und zeigt beispielhaft diese Kunst als Gartenelement auf. Der Hauptteil widmet sich den verschiedenen Techniken, um zum Beispiel einen jungen Baum zu einem Niwaki zu erziehen, Gehölze zu niedrigen runden Formen zu schneiden (Karikomi), Äste über Toreingänge zu ziehen (Monkaburi), Kiefernnadeln zu außergewöhnlichen Mustern auszudünnen (Momiage) oder ausufernde Bäume in neue Formen zu bringen (Fukinaoshi). Eigene Kapitel zu Kiefern, Azaleen, Koniferen, immergrünen und sommergrünen Gehölzen sowie Bambussen zeigen die individuellen Möglichkeiten auf.
Jake Hobson, Großbritannien, verfügt über jahrelange Erfahrung in japanischer Gartengestaltung. Er ist Mitglied der Royal Horticultural Society, der European Boxwood and Topiary Society und der Japanese Garden Society.
Jake Hobson:
Niwaki
144 Seiten, 236 Farbfotos und 180 Zeichnungen
Preis: EUR 39,90 / EUR [A] 41,10 / sFr 64,90
Stuttgart: Verlag Eugen Ulmer, 2010
ISBN 978-3-8001-5856-0
Erhältlich bei: Amazon
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