Eines ist ganz sicher, wenn sich die ersten Strahlen der Frühlingssonne durchsetzen, schlägt dem Hobbygärtner das Herz höher. Blumen pflanzen gehört nun nicht zu den schwierigsten Aufgaben der Gärtner, aber auch hier gilt es, sich an ein paar ausschlaggebende Regeln zu halten, damit man in den Folgemonaten auch etwas von der Blütenpracht zu sehen bekommt. Es spielt keine Rolle, welche Blume man pflanzen möchte, bei allen Arten kommt es nur darauf an, dass der Wurzelballen der Pflanzen gut durchfeuchtet ist. Ein nasser Wurzelbereich sichert ein gutes Anwachsen der Blumen.
Weiterhin ist beim Blumen pflanzen sehr genau darauf zu achten, dass man sich mit den Bodenverhältnissen und dem Standort auseinandergesetzt hat. Stimmt einer der Faktoren nicht mit den Bedürfnissen der Blumen überein, ist ein Anwachsen nicht unbedingt der Fall. Achten sollte man beim Blumen pflanzen immer auf die Regel, dass man die Blumen, beispielsweise die jetzt im Frühjahr auszupflanzenden Stiefmütterchen oder auch die Studentenblume, nur so tief in die Erde setzt, wie die Pflanzen in ihren Töpfen gestanden haben.
Man hebt einfach nur ein Pflanzloch aus und gibt die vorgezogene Blume mitsamt des Wurzelballens in das gut gelockerte Pflanzloch und bedeckt sie dann vorsichtig mit guter Blumenerde. Der Untergrund ist deshalb sehr gut aufzulockern, damit die jungen zarten Wurzeln es leichter haben, sich im Untergrund auszubreiten.
Bei der Waldrebe muss man aber daran denken, dass diese Blume mindestens 10 cm tiefer gepflanzt werden muss, als diese in ihrem Anzuchtstopf gestanden hat. Sie ist sehr kälteempfindlich und somit schützt man den jungen Wurzelballen vor dem Absterben. Auch bei den Rosen gibt es einiges zu beachten, eine Rose pflanzt man so, dass ihre Veredlungsstelle mindestens 10 cm unter der Erde verschwindet. Dies ist bei allen tief wurzelnden Gewächsen der Fall, diese bedürfen auch einen ganz tiefgründigen Boden, um anwachsen zu können. Bei Rosen sollte auch niemals ein starkes Anwässern vergessen werden, dann klappt es mit der Blütenpracht.

Der Frühling ist eine geradezu magische Zeit. Nach Kälte und Unwirtlichkeit des Winters ist die Natur jetzt kaum zu bändigen, Blätter und Blüten drängen ans Licht und Gärten verwandeln sich von Tag zu Tag. Kaum scheint die Sonne, lockt die frisch erwachte Pflanzenwelt immer öfter ins Freie. Garten- und Balkonbesitzern kribbelt es wieder in den Fingern, denn draußen gibt es einiges zu tun
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