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Bäume pflanzen

Ein Garten ohne Bäume wäre ziemlich langweilig. Bäume spenden Schatten, bieten Raum, um sich ein lauschiges Eckchen zum Lesen und Träumen einzurichten und werfen im besten Fall auch noch Früchte ab. Apfelbäume stehen bei Gartenbesitzern ganz oben auf der Beliebtheitsskala, aber auch Kirschen und Birnen werden sehr oft angepflanzt. Immer mehr kommen auch ungewöhnliche Obstsorten zum Zuge wie zum Beispiel die Nashi, eine Mischung aus Apfel und Birne. Ein eigener Walnussbaum versorgt die Familie mit reichlicher Ernte für die Weihnachtszeit.

Einen Baum zu pflanzen und sein Wachstum zu fördern ist gar nicht so schwer. Beim Kauf sollte bereits darauf geachtet werden, dass der Wurzelballen dick und kräftig ist. Mit einem Baum, der nur über wenige kleine Wurzeln ohne Erde drum herum verfügt, wird man keine Freude haben. Diese Art von Bäumen sollte besser gleich stehen bleiben. Das Pflanzloch für einen Baum sollte tief genug sein, denn der gesamte Wurzelballen sowie das untere Stück vom Stamm sollten hinterher mit Erde bedeckt sein. In das Pflanzloch kann man ein wenig Kompost oder anderen natürlichen Dünger geben. Dann wird das Pflanzloch reichlich gewässert, bevor der Wurzelballen dort eingesetzt wird.

Danach wird der Wurzelballen eingeschlämmt, also mit Erde und Wasser umgeben. Das ist schon eine recht matschige Angelegenheit, weil man den Schlamm immer wieder festtreten muss, damit der Baum Halt bekommt. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis das Pflanzloch geschlossen ist und der Baum gut in der Erde steht. Dann wird nochmals ein Eimer Wasser auf die Pflanzstelle geschüttet.

Nach dem Pflanzen muss ein neu gesetzter Baum täglich gründlich gegossen werden, damit der Boden feucht genug ist. Sonst können die Wurzeln kein Fuß fassen. Das Gießen sollte in den ersten 2-3 Wochen regelmäßig erfolgen, auch wenn es regnet. Durch den Regen wird der Boden zwar auch nass, jedoch erhält der neue Baum auf diese Art nicht genug Feuchtigkeit. Wichtig ist auch, in einem Radius von einem Meter oder mehr um den Baum herum eventuell nachwachsendes Gras und Unkraut zu entfernen. Dieses würde der Pflanze nämlich wichtige Nährstoffe entziehen, die sie gerade am Anfang so dringend braucht.

Eine Auswahl schöner Bäume für Ihren Garten haben wir Ihnen hier aufgelistet:

Feldahorn, Acer campestre

07. August 2009
Feldahorn / Maßholder / Acer campestre, 100-125 cm, Acer campestre, Wurzelware

Feldahorn / Maßholder / Acer campestre, 100-125 cm, Acer campestre, Wurzelware

Der Feldahorn (Acer campestre) auch Maßholder genannt ist von Europa bis in den Nordiran verbreitet. In Mitteleuropa kommt der Feldahorn vom Tiefland bis in Gebirgslagen von 1000 m Höhevor.
Als Sommergrüner, winterharter, 10 – 15 m hoher Baum, oder mehrstämmiger, sparriger Strauch findet er vorallem Verwendung als Heckenpflanze. Er gedeiht auf nahezu jedem Boden und ist auch für schattige Lagen geeignet. Die Blätter sind meist bis zur Spreitenmitte durch tiefe Buchten in (meist) 5 Lappen geteilt, die unteren Lappen sehr klein. Vorne sind sie abgerundet stumpf, auf der Oberseite dunkelgrün und schwach glänzend, auf der Unterseite heller bis graugrün und leicht behaart, besonders in den Blattnervenachseln. Die Blattspreite ist 5-8 cm lang und bis ca. 10 cm breit. Der Blattstiel ist 2-7 cm lang. Im Herbst färben sich die Blätter kräftig gelb bis goldgelb. Der Feld-Ahorn verlangt mehr Sonnenwärme als der Berg- und Spitzahorn, ist aber dürreempfindlicher als der Burgen-Ahorn (Französischer Ahorn). Er ist ein raschwüchsiges Gehölz und erreicht ein Alter von bis zu 150 Jahren. Er wird häufig zur Begrünung von Straßenböschungen und Dämmen angepflanzt und ist ein wertvolles Vogelschutzgehölz und Deckungspflanze im offenen Gelände.

Erhältlich bei: www.baumschule-horstmann.de
Erhältlich bei: www.baumschule-horstmann.de

Maßholder, Acer campestre

07. August 2009
Feldahorn / Maßholder / Acer campestre, 80-120 cm, Acer campestre, Wurzelware

Feldahorn / Maßholder / Acer campestre, 80-120 cm, Acer campestre, Wurzelware

Maßholder (Acer campestre) auch Feldahorn genannt ist von Europa bis in denNordiran verbreitet. In Mitteleuropa kommt der Feldahorn vom Tiefland bis in Gebirgslagen von 1000 m Höhevor.
Als Sommergrüner, winterharter, 10 – 15 m hoher Baum, oder mehrstämmiger, sparriger Strauch findet er vorallem Verwendung als Heckenpflanze. Er gedeiht auf nahezu jedem Boden und ist auch für schattige Lagen geeignet. Die Blätter sind meist bis zur Spreitenmitte durch tiefe Buchten in (meist) 5 Lappen geteilt, die unteren Lappen sehr klein. Vorne sind sie abgerundet stumpf, auf der Oberseite dunkelgrün und schwach glänzend, auf der Unterseite heller bis graugrün und leicht behaart, besonders in den Blattnervenachseln. Die Blattspreite ist 5-8 cm lang und bis ca. 10 cm breit. Der Blattstiel ist 2-7 cm lang. Im Herbst färben sich die Blätter kräftig gelb bis goldgelb. Der Feld-Ahorn verlangt mehr Sonnenwärme als der Berg- und Spitzahorn, ist aber dürreempfindlicher als der Burgen-Ahorn (Französischer Ahorn). Er ist ein raschwüchsiges Gehölz und erreicht ein Alter von bis zu 150 Jahren. Er wird häufig zur Begrünung von Straßenböschungen und Dämmen angepflanzt und ist ein wertvolles Vogelschutzgehölz und Deckungspflanze im offenen Gelände.

Erhältlich bei: www.baumschule-horstmann.de

Nordmann Tanne / Kaukasus-Tanne, Abies nordmanniana

06. August 2009
Nordmann Tanne / Kaukasus-Tanne, 40-60 cm, Abies nordmanniana, Containerware

Nordmann Tanne / Kaukasus-Tanne, 40-60 cm, Abies nordmanniana, Containerware

Die Nordmann oder Kaukasus-Tanne (Abies nordmanniana) ist ein immergrüner in Kleinasien und Westkaukasus beheimateter Nadelbaum. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Nordmanns-Tanne nach Europa eingeführt. Sie erreicht eine Höhe von 30 bis 60 m. Die Krone ist anfangs schmal, später breit-kegelförmig und auch im Alter noch bis zum Boden gleichmäßig dicht beastet. Die Nordmann Tanne unterscheidet sich deutlich von der Weißtanne anhand der kürzeren, dichteren Nadeln. Sie wächst in Reinbeständen oder in Gesellschaft von Kaukasus-Fichte, Wald-Kiefer, Eibe und Orient-Buche. Sie Winterhart und kann in ihrer Heimat ein Alter bis zu 500 Jahren erreichen. Aufgrund der weichen Nadeln ist die Nordmanns Tanne ein beliebter Weihnachtsbaum. Der Name stammt vom Entdecker, dem finnischen Botaniker Nordmann, der diese Art 1836 im Kaukasus entdeckte.

Erhältlich bei: www.baumschule-horstmann.de

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