Pflanzen.biz

Pflanzenpflege

Damit Pflanzen richtig gedeihen, brauchen sie auch ein gewisses Maß an Pflege. Das gilt für die Zimmerpflanzen ebenso wie für die Pflanzen im Garten. Zimmerpflanzen mit großen Blättern müssen hin und wieder abgebraust oder mit einem weichen Tuch gereinigt werden. Sitzen die Blätter voller Staub, können die Pflanzen keinen Sauerstoff mehr produzieren und dazu sind sie unter anderem ja auch da. Alle anderen Pflanzen freuen sich im übrigen auch einmal über eine Dusche, bei der sie von Staub und Schmutz befreit werden.

Einmal jährlich sollten die Pflanzen auch umgetopft werden. Die alte Erde ist verbraucht und der Topf inzwischen zu klein geworden. Bevor man die Blume in einen anderen Topf setzt, können überschüssige Wurzeln großzügig entfernt werden. Oft findet man im Topf einen Wust aus Wurzeln und kaum noch Erde. Die dicken Hauptwurzeln der Pflanze sollten hierbei kaum oder am besten gar nicht gekürzt werden. Bei den vielen dünnen Wurzeln, die sich mit der Zeit gebildet haben, muss man nicht zimperlich sein. Es genügt im Grunde, wenn die Hauptwurzeln sowie einige wenige Verzweigungen an der Pflanze bleiben, bevor man sie wieder in die Erde setzt. Dann kann die Pflanze mit neuer Kraft wachsen.

Ein Graus für viele Pflanzenfreunde ist der Befall mit Schädlingen. Läuse sind das häufigste Problem. Die meisten Pflanzen vertragen es, wenn sie mit einer Mischung aus Wasser, ein paar Tropfen Spülmittel und einem Schuss Spiritus besprüht werden. Die Läuse sterben ab und können am nächsten Tag unter der Brause ganz leicht entfernt werden. Danach empfiehlt sich das Umsiedeln in einen anderen Blumentopf. Dabei sollte die alte Erde so gründlich wie möglich entfernt werden, denn hier können noch Schädlinge sitzen.

Auch Gartenpflanzen können bei Läusebefall mit dieser Mischung besprüht werden, jedoch sollte man dies nicht bei Nutzpflanzen tun. Hier kann man besser auf natürliche Mittel wie eine selbst angesetzte Rainfarnbrühe zurückgreifen. Diese ist ebenso wirkungsvoll und beeinträchtigt nicht eventuell schon vorhandene Früchte. Zur Pflege der Pflanzen gehört auch, diese in regelmäßigen Abständen zu kürzen und auszudünnen. Das fördert unter anderem die Produktion von Blüten und Früchten. Für Rosen gibt es übrigens spezielle Rosenscheren. Ein Rückschnitt sollte entweder im Herbst oder im frühen Frühjahr vorgenommen werden.

Gelbe Schafgarbe, Achillea filipendulina `Parkers Varietät`

14. August 2009
Gelbe Schafgarbe `Parkers Varietät`, Achillea filipendulina `Parkers Varietät`

Gelbe Schafgarbe, Achillea filipendulina `Parkers Varietät`

Die Gelbe-Schafgarbe (Achillea filipendulina `Parkers Varietät`) gehört zu den Stauden der Familie Asteraceae. Die aufrecht wachsende Sorte `Parkers Varietät` erreicht eine Wuchshöhe von 80 bis 100 cm und bildet schöne Horste. Die Pflanze blüht von Juni bis September mit bronzegelben , mittelgroßen (5-10cm), einfachen, doldenförmigen Blüten. Die matten, aromatisch duftenden, graugrünen Blätter sind lanzettenförmig. Die Pflanzung sollte an sonniger Stelle auf frischem, durchlässigen Boden im Beet oder auf einer Freifläche erfolgen. 1 bis 3 Pflanzen pro qm mit einem Pflanzabstand von 40 bis 50 cm. Die Pflanze bevorzugt einen durchlässigen Boden mit einen neutralen PH-Wert und hat einen hohen Nährstoffbedarf. Im Herbst bis Spätherbst sollte ein Rückschnitt der abgeblühten Stängel bis zum grundständigen Blattschopf erfolgen. Alle 2 bis 4 Jahre sollte die Staude geteilt werden.

Erhältlich bei: www.baumschule-horstmann.de

Garten-Schafgarbe, Achillea Millef.-Hybr.`Terracotta`

14. August 2009
Garten-Schafgarbe `Terracotta`, Achillea Millef.-Hybr.`Terracotta`, Topfballen

Garten-Schafgarbe, Achillea Millef.-Hybr. `Terracotta`

Die Garten-Schafgarbe (Achillea Millef.-Hybr.`Terracotta`) gehört zu den Stauden der Familie Asteraceae. Die aufrecht wachsende Sorte `Terracotta` erreicht eine Wuchshöhe von 60 bis 80 cm und bildet schöne Horste. Die Pflanze blüht von Juni bis August mit tief rotbraunen bis orangenen, großen (> 10cm), einfachen, doldenförmigen Blüten. Die duftenden tiefgrünen Blätter sind lanzettenförmig und tief eingeschnitten. Die Pflanzung sollte an sonniger Stelle auf frischem Boden im Beet oder auf einer Freifläche erfolgen. 1 bis 3 Pflanzen pro qm mit einem Pflanzabstand von 40 bis 50 cm. Die Pflanze bevorzugt einen durchlässigen Boden mit einen neutralen PH-Wert und hat einen hohen Nährstoffbedarf. Im Herbst bis Spätherbst sollte ein Rückschnitt der abgeblühten Stängel bis zum grundständigen Blattschopf erfolgen. Alle 2 bis 4 Jahre sollte die Staude geteilt werden.

Erhältlich bei: www.baumschule-horstmann.de

Schafgarbe / Hohe Beetgarbe `Coronation Gold`

14. August 2009
Schafgarbe / Hohe Beetgarbe `Coronation Gold`, Topfballen

Schafgarbe / Hohe Beetgarbe `Coronation Gold`

Die Hohe Beetgarbe oder auch Hohe Edel-Garbe gehört zu den Stauden der Familie Asteraceae. Die aufrecht wachsende Sorte `Coronation Gold` erreicht eine Wuchshöhe von 90 cm und bildet schöne Horste. Die Pflanze blüht von Juni bis August mit tief goldgelben einfachen, doldenartigen Blüten. Die duftenden grünen Blätter sind lanzettenförmig, gefiedert. Die Pflanzung sollte an sonniger Stelle auf frischem Boden im Beet oder auf einer Freifläche erfolgen. Max. 5 Pflanzen pro qm mit einem Pflanzabstand von 40 bis 50 cm. Die Pflanze bevorzugt einen durchlässigen Boden mit einen neutralen PH-Wert. Im Herbst bis Spätherbst sollte ein Rückschnitt der abgeblühten Stängel bis zum grundständigen Blattschopf erfolgen. Alle 2 bis 4 Jahre sollte die Staude geteilt werden.

Erhältlich bei: www.baumschule-horstmann.de

Obstbäume schneiden

11. August 2009

Das Schneiden von Obstbäumen im Sommer bringt zwei Vorteile mit sich: Zum einen lässt sich im Sommer korrigieren, was beim Winterschnitt nicht richtig geschnitten wurde und zum anderen können jungen, unbrauchbare Triebe, die sich dadurch gebildet haben entfernt werden. Der Sommerschnitt kann bis Ende August (auch Mehrfach) durchgeführt werden. Damit die Schnittwunden schneller trocknen und so besser heilen sollte bei trockenem Wetter geschnitten werden.

In einem Jahr mit wenig oder keinen Früchten kann sich ein starkes Wachstum des Baumes entwickeln. Um dies zu bremsen, entfernt man einen großen Teil der Triebe. Die nach dem Schnitt übrigbleibenden Triebe, erhalten so mehr Licht und die Chancen auf einen hohen Ertrag im Folgejahr vergrößern sich. Desweiteren verringert sich durch den erhöhten Lichteinfall das Risiko von Schädlingsbefall und Krankheiten. Beim Sommerschnitt können Sie auch feststellen, ob die Pflanzen mit Schimmel befallen sind. Sollte dies der Fall sein, können Sie ihn rechtzeitig und ohne allzu viel Schaden entfernen.

Allerdings nicht alle Obstpflanzen werden auf dieselbe Weise geschnitten. Die folgenden Tipps beziehen sich auf Steinobst (z.B. Pflaumen, Aprikosen und Kirschen) und für Kernobst (Apfel, Birnen und Quitten). Für holzige Kleinobstsorten, wie zum Beispiel Wein, Himbeeren und Johannisbeeren, gelten andere Regeln.

1. Wildtriebe entfernen
Unter Wildtrieben versteht man Zweige, die unter der Veredelungsstelle entstehen. Sie wachsen aus den Wurzeln und dem Stamm statt aus der Veredelung. Die Wildtriebe entziehen dem veredelten Teil der Pflanze die Nährstoffe. Entfernen Sie daher mit einer Gartenschere oder manuell durch abbrechen, so tief wie möglich, alle Zweige und Triebe aus dem Unterstamm. Sollte der Unterstamm sehr viele Wildtriebe haben, entfernen Sie nicht alle auf einmal, sondern in mehreren Malen.

2. Wasserschosse entfernen
Wasserschosse sind krautartige Triebe, die auf der Oberseite der Fruchtzweige wachsen. Diese können mit der Hand abgebrochen werden. Dadurch wird ein Zurückkommen dieser Zweige verhindert, was oft passiert wenn man eine Gartenschere verwendet.

3. Kürzen von stark wachsenden Trieben
Bei den meisten Obstsorten wachsen die Früchte auf kurzem oder mittellangem Holz. Daher sollte das Wachstum stark wachsender Triebe gebremst werden.

4. Sägewunden vom Winterschnitt
Aus den Sägewunden des Winterschnitts treibt der Baum oft neu aus. Davon sollte am besten einen horizontal wachsenden Trieb stehen bleiben und der Rest ausgebrochen werden.

5. Seitenholz zurückschneiden
Das Seitenholz trägt keine Früchte und entzieht der Pflanze daher nur Nährstoffe. Zu lang wachsendes Seitenholz sollte daher bis auf einen schwächeren, nach unten wachsenden Trieb zurückgeschnitten werden.

Der Sommerschnitt hält Obstbäume gesund und steigert den Ertrag.
Gutes Gelingen!

Schneckenbekämpfung

18. Mai 2009

Schnecken können im Garten zu einer großen Plage werden. Sie treten besonders bei kühler und feuchter Witterung auf und fressen vorwiegend nachts. Den Befall erkennt man gut an den silbrig glänzenden Spuren die die Schnecke auf den Blättern hinterlässt und an dem Lochfraß. Oft werden Jungpflanzen sogar restlos aufgefressen. Bei trockener Witterung halten sich die Schnecken unter Steinen oder Erdschollen auf. Weiterlesen »

Seiten: < 1 2 3 4 5 6 7 8 >