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Tipps gegen Rosenkrankheiten

Rosen gehören zu den beliebtesten Gartenpflanzen überhaupt. Dabei meiden sie viele Gärtner, weil sie als sehr anfällig für Pilze und Schädlinge gelten. Mit der richtigen Sortenwahl und Pflege bleiben Ihre Rosen jedoch lange gesund. Schon die richtige Standortauswahl ist bei Rosen entscheidend. Wählen Sie einen vollsonnigen, luftigen Standort in leckerem humosen Boden. Wichtig ist auch die ausgewogene Nährstoffversorgung und das rechtzeitige wässern in Trockenphasen.

Bei der Auswahl der Rosen empfehlen wir Sorten, die mit dem ADR-Prädikat ausgezeichnet wurden. Sie wurden von den Experten der „Allgemeinen Deutschen Rosenneuheitenprüfung“ (ADR) über mehrere Jahre auf ihre Robustheit und Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten untersucht und für gut befunden.

Die drei häufigsten Rosenkrankheiten:

SternrußtauSternrußtau (Diplocarpon rosae)
Der Sternrußtau tritt besonders stark in Jahren mit kühler und feuchter Witterung auf. Die befallenen Blätter haben unregelmäßig geformte, grauschwarze Flecken in unterschiedlicher Größe und mit strahlenförmig auslaufenden Rändern. Um die Flecken herum verfärbt sich das Rosenblatt meist gelblich. Die befallenen Rosen werfen im Lauf der Zeit den Großteil ihres Laubs ab und werden durch die Pilzkrankheit stark geschwächt. Da der Pilz auf den Blättern am Boden überwintert ist es wichtig das Laub vollständig aufzusammeln. Bei den ersten Befallsanzeichen ist eine Behandlung mit Pilzbekämpfungsmittel (Fungizid) nötig. Wirksam sind z.B. : Rosen-Pilzfrei Saprol undPilzfrei Ectivo. Alternativ kann man auch mit selbst hergestellten Kräuterpräparaten wie Schachtelhalmbrühe, Beinwellbrühe und Knoblauchbrühe behandeln.

Detail eines Echten Mehltaus - 2004 by HeizerEchter Mehltau (Sphaerotheca pannosa var. rosae)
Der Echte Mehltau ist ein Pilz, der sich vor allem bei schwül-warmem Wetter stark ausbreitet. Der Echte Mehltaus ist an seinem weißlichen, schimmelartigen Belag der schwerpunktmäßig auf den Blattoberseiten auftritt, aber auch auf Blütenstiele, Knospen und Kelchblätten. Mehltau ist nicht so infektiös wie die der Sternrußtau oder der Rosenrost, dennoch sollte das befallene Laub auf keinen Fall kompostiert werden, denn der Pilz bildet Dauersporen.

Bei Echten Mehltau sollte stickstoffreicher Dünger eher sparsam eingesetzt und mit Pflanzenstärkungsmitteln wie Neudo-Vital oder Schachtelhalmextrakt behandelt werden. Eine gute Wirkung zeigen auch die beim Sternrußtau genannten Fungizide.

Rosenrost (Phragmidium mucronatum)
Der Rosenrost breitet sich vor allem bei Feuchtigkeit aus. Sie erkennen den ihn an den zahlreichen, gelborange bis rostrote Flecken mit dunklen Rändern. Auf den Blattunterseiten bilden sich längliche, aus der Blattoberfläche hervorstechende Sporenlager, aus denen die Sporen vom Wind verbreitet werden. Auch beim Rosenrost werfen die Rosen ihre Blätter ab.

Gestalten Sie Ihr Rosenbeet so, dass es vom Wind gut durchlüftet werden kann und lichten sie Ihre Rosen regelmäßig ausgelichtet, damit die Kronen locker und luftig bleiben. Das infizierte Laub müssen schnellstens entfernt werden, denn die alten Blätter beherbergen Sporen, über die eine Neuinfektion erfolgen kann. Wirksam gegen Rosenrost ist neben den oben genannten auch das Gemüse-Pilzfrei Polyram WG.



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