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Dahlien – berauschende Vielfalt

Foto: IZBDahlien wurden nach dem schwedischen Botaniker Andreas Dahl benannt, einem Schüler des berühmten Naturforschers und Systematikers Carl von Linné. In Deutschland wurden sie zu Ehren des in Russland tätigen Botanikers Johann Gottlieb Georgi „Georginen“ genannt. Dieser Name konnte sich jedoch nicht durchsetzen. Er ist aber in Russland üblich und manchmal werden Dahlien auch in Deutschland noch umgangssprachlich als Georginen bezeichnet.

Dahlien gibt es in fast allen Blütenfarben. Die Größe der Blütenköpfe reicht von nur münz- bis hin zu esstellergroß. Wenn unterschiedliche Dahliensorten nahe beieinander gepflanzt werden, können sie sich leicht kreuzen. Dies ist der Grund für die Entstehung so vieler verschiedener Sorten. Es gibt mittlerweile mehr als 40.000 registrierte Dahliensorten. Allerdings werden nicht alle Dahlien, die registriert wurden, auch kultiviert. Die vielen tausend Sorten gehen wahrscheinlich auf nur wenige Arten wildwachsender Dahlien zurück. In Mexiko, dem ursprünglichen Heimatland der Dahlien, gibt es etwa 35 verschiedene, wildwachsende Dahlien. Mexiko ist auch die Heimat der Baumdahlien, die bis zu neun Meter hoch werden können. Ihre Stämme erinnern an Bambus und können einen Durchmesser von 20 Zentimeter haben.

 

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Das, was man im Allgemeinen bei den Dahlien als Blüte bezeichnet, ist genau genommen ein ganzer Blütenstand aus vielen kleinen Einzelblüten, die dicht zusammenstehen und wie Blütenblätter wirken. Dies ist ein Merkmal der Asterngewächse, jener Familie, zu der neben den Dahlien auch viele andere Blumen wie Chrysanthemen, Gerbera und Sonnenblumen gehören. Die einzelnen Blüten der Dahlien sind Zungen- oder Röhrenblüten, die sich so zu einem Blütenstand vereinen, dass er wie eine einzige große Blüte aussieht.

Seit dem Jahr 1897 gibt es die Deutsche Dahlien-, Fuchsien – und Gladiolen-Gesellschaft e.V., die am Anfang Deutsche Dahlien-Gesellschaft hieß. Sie vereint Profigärtner und Pflanzenliebhaber, dient dem Erfahrungsaustausch und fördert das Wissen um die Dahlien auf vielfältige Weise. Durch fleißige Zuchtarbeit in Europa ist das Dahlien-Sortiment so umfangreich geworden, dass es der besseren Übersicht wegen in verschieden Gruppen oder Klassen eingeteilt wurde.

Es gibt unterschiedliche Klasseneinteilungen.
Die internationale Einteilung geht von zehn Klassen aus und erfolgt nach der Form der Blüten:

  1. Einfachblühende Dahlien (sehr natürlich anmutende Blüten)
  2. Anemonenblütige Dahlien (kissenartige Mitte aus vielen kleinen Blütenröhrchen)
  3. Halskrausen-Dahlien (wie Blüten mit kleiner Halskrause wirkend)
  4. Seerosen-Dahlien (Blüten etwas flacher wirkend als die der Dekorativen Dahlien)
  5. Dekorative Dahlien (auch Schmuck-Dahlien genannt, fast ballförmige Blütenköpfe, aber relativ flache Blütenblätter)
  6. Ball-Dahlien (große, runde Blütenköpfe, gute Schnittblumen)
  7. Pompon-Dahlien (kleinere Blütenköpfe als die Ball-Dahlien, die Blätter der Blüten tütenförmig gedreht)
  8. Kaktus-Dahlien (spitz zulaufende oder gedrehte Blütenblätter)
  9. Semikaktus-Dahlien (Blütenblätter ebenfalls eingerollt und etwas zugespitzt, aber weniger stark eingerollt als bei den Kaktus-Dahlien)
  10. Diverse Dahlien (alle Dahlien, die nicht einer der anderen Klassen zugeordnet sind)

Quelle: IZB



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